Digitale Bildung mittels FOSS: Upcycling, IT-Infrastruktur, Plattformen und demokratiefördernde Wirkung

Der Bundesverband Smart City (BVSC) arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft an der Entwicklung eines dreistufigen Projekts zum Thema „Digitale Bildung“ und dessen Umsetzung in 2021.

Hier die drei Stufen des Projektes:

Es soll

    1. in Kooperation mit einigen ausgewählten Schulen in einem iterativen Prozess das Upcycling von gebrauchter gespendeter Hardware und deren Einsatz unter Nutzung von Freier Open Source Software (FOSS, https://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software) entwickelt und erprobt werden, bis ein Konzept samt Handlungsleitfaden entstanden ist, welches sich bundesweit skalieren lässt. Dass SchülerInnen und Lehrkräfte die Geräte in AGs mit UnterstützerInnen aus der regionalen Zivilgesellschaft gemeinsam selbst aufarbeiten, fördert u.a. Digitale Kompetenz, welche sich z.B. in Form eines Train-the-Trainer-Konzepts multiplizieren lässt.
    1. der Einsatz von FOSS für das Betreiben einer IT-Infrastruktur an Schulen, inkl. Kommunikationssystemen, Lernplattformen und Kursmanagementsystemen konzipiert und erprobt werden. Es soll darüber hinaus parallel die Übertragbarkeit auf andere Bildungseinrichtungen z.B. Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe erörtert werden.
    1. die Frage nach der etwaigen demokratiefördernden Wirkung des Einsatzes von FOSS (Transparenz, Nachvollziehbarkeit, etc.) und des Lernens im Umgang mit dieser (Partizipation, Selbstermächtigung, persönliche Datensouveränität, nicht-exkludierende Gleichberechtigung) gestellt werden, sowie - bei positiven Ergebnissen - die politische Debatte um eine mögliche Bevorzugung von FOSS bei der Auswahl von Software-Systemen für den Einsatz an Schulen (zumindest in öffentlicher Trägerschaft) initiiert werden.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zu 1.) dem „Hardware Upcycling Schulprojekt“:

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