Alternative Lösungen zu Wechange gesucht

Welche Alternativen kennt ihr zu Wechange (eigene Instanz) mit den Kriterien

  • FLOSS
  • SSO
  • Interface für diverse eingebunden Softwares/Apps

Fairapps ist bekannt.

Es geht um eine Marktanalyse für das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.
Danke vorab für alle Ideen!

z.B. HumHub (humhub.com)

Ja, hatte ich auch schon überlegt, aber noch kaum eigene Erfahrungswerte. Nutzt du das?

Ja, ich habe zwei Kunden (beides gemeinnützige Vereine), für die ich es hoste und administrieren. Kurz zusammengefasst würde ich sagen die Benutzer mögen es, da recht benutzerfreundlich, aber auf der Adminseite habe ich mitunter zu kämpfen. Wir können uns bei Bedarf gerne weiter dazu austauschen.

gern, wir sind ja auch bei linkedIn verknüppft, ich schick dir mal ne Nachricht dort

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Ich fänd’s gut, wenn ihr nicht in den PM-Modus geht, damit andere auch was vom Erfahrungsaustausch haben.

Liebe Grüße,
Micha

Bin auch am weiteren Gesprächsverlauf interessiert!

Disclaimer: ich arbeite bei WECHANGE :slight_smile:

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Es gibt bisher keine weitere Unterhaltung außer einer Terminvereinbarung.

Gibt es weitere Ideen und/oder Erfahrungswerte? Vielleicht auch zu Intranetlösungen?

Grobes Fazit:

  • Wechange würde ich eher für Extranet-Funktionen einetzen, HumHub eher für Intranet (nur Organisationsintern, ist aber auch mit Externen verwendbar)
  • Der Anbieter Wechange ist in seiner Organisationsstruktur transparenter und nachhaltiger

zur Anwendung HumHub:

  • Mehr Social-Net mit dem Vorteil einer Timeline, kann interne E-Mail-Kommunikation ersetzen
  • Nachteil: es fehlt eine Cloud-Integration (bei wechange mit Nextcloud vorhanden)
  • zwar OpenSource aber näher am trad. Wirtschaftsmodell (da ist Wechange viel weiter, GWÖ usw.)
  • Self hosting ist gut möglich
  • Doku und Handling für Admins gut
  • Bei Anpassungen des Wordings von Modulen (Bspl „Meine Spaces“) relativ hoher Aufwand, da viele Sprachdateien die man erstmal alle finden muss
  • Schulung und Video-Tutorials für Nutzer empfehlenswert
  • Module teils kostenpflichtig (von 10 bis 100 Euro)
  • Nicht alle Module sind echte Integrationen (z.B. EtherPads), teils eher wie SSO zu betrachten (z.B. Freichat)
  • Rechte/Rollen sehr gut vom (Super-)Admin zu verwalten, sehr individuelle Einstellungen möglich (Zugriff und Admin-Rechte für Module…)
  • Redaktionelle Webseiten können erstellt werden.
  • Regelmäßige Updates problemlos
  • Hostinganforderung PHP und MySQL-Datenbank
  • relativ gute Performance
  • Support für Admins über Commuity zufriedenstellend
  • Funktioniert im Browser auch auf kleinen Endgeräten sehr gut (responsive)

Bitte gerne ergänzen!

Eine gute Zusammenfassung unseres Austauschs.
Ich würde vielleicht noch auf der Plusseite für HumHub ergänzen, dass die einzelnen Spaces (Gruppen/Communities) durch den modularen Aufbau sehr individuell ausgestaltet werden können.
Auf der Minusseite ist in Sachen Barrierefreiheit/Accessibility sicherlich noch Luft nach oben.

Oder Extranet, passt vielleicht besser…

Ich habe Humhub in der GWÖ getestet und war sehr zufrieden damit.
Die IT-Verwaltung hat aber gemeint, dass Humhub nciht ein echtes Forum sei, und wollte noch andere Tools ausprobieren, u.a. dieses.
Bei Humhub ist es möglich, Tabellen darzustellen, hier aber nicht.


Bilder können hier hochgeladen und angezeigt werden.
Nachträglich kann ich auch hier meine Antwort bzw. meinen Beitrag auch korrigieren.
Bei Humhub können Gruppen erstellt werden und der Zugang zu diesen kann reguliert werden. Dies ist wichtig, da es bei manchen Gruppen Verschwiegenheitserklärungen zu berücksichtigen gilt. Dieses Tool kann das offensichtlich nicht.
Humhub scheint damit definitiv besser als dieses Tool zu sein.

Danke für die Info. Mit „dieses Tool“ meinst du discourse? Discourse ist speziell für Diskussionen geeignet. Für den offenen Austausch mit „Externen“ finde ich das sehr geeignet.
Für mich ist immer die Frage, welche Prozesse und welche Arten der Kommunikation sollen abgebildet bzw. unterstützt werden.
Bei HumHub ist es vermutlich auch eine Frage der aktivierten Erweiterungen, welche/ wie viele Dienste/Funktionen/Anwendungen damit abgedeckt werden können.

Vom Prinzip so scheint es will man doch eine sog. Groupware. Ist den Tine2.0 oder Nextcloud (mit seinen vielen möglichen Modulen) nicht geeignet?

Tine2.0 kenn ich bisher noch nicht, klingt aber zumindest von der Marketingseite her recht interessant. Hast Du Erfahrungen damit?

Und ja, letztlich ist natürlich alles irgendwie Groupware, Collaboration-Software, Community-Software,… aber halt mit teilweise sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, Konzepten, Benutzeroberflächen, …
Und das macht am Ende den Unterschied.

Tine kannte ich auch noch nicht. Nextcloud ist im Einsatz, aber nicht hinreichend, für die gesuchten Einsatzgebiete. Eine Integration der NC wäre in jedem Fall wünschenswert.