Positionspapier Digitalisierung in der Landwirtschaft

ich möchte euch gern darauf hinweisen, dass letzte Woche ein zivilgesellschaftliches Positionspapier (+ separater Forderungskatalog) veröffentlicht wurde, das von 22 Verbänden, gewerkschaftlichen Organisationen und NGOs getragen wird.
Hier das Positionspapier: www.inkota.de/positionspapier-digitalisierung
sowie der Forderungskatalog: www.inkota.de/forderungskatalog-digitalisierung

Ich freue mich hierzu sehr über Feedback und komme auch gern ins Gespräch!

Außerdem hat INKOTA einen Podcast zu dem Thema ko-produziert, der erste Teil ist nun online (und Teil 2 und 3 folgen): https://soundcloud.com/user-855787040/digitalisierung-in-der-landwirtschaft-folge-1

Lena Luig (geb. Michelsen)

Referentin für Landwirtschaft und Ernährung / Policy Advisor Food and Agriculture

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Moin, aus dem windigen Ostfriesland!
Wir sind hier im Agrarland N°1:Niedersachsen. Ostfriesland ist besonders landwirtschaftlich geprägt, wir sind also „Mitten Drin“!
Im Zivilgesellschaftlichen Diskurs zur Landwirtschaft fallen immer wieder die Schlagworte von der Welternährung, Hunger, Mitverantwortung von Konsumenten und Gesellschaft. Eine Argumentation der Agrarlobby, die ihre Bauern ins Feld führt; im wörtlichen Sinne bei Demonstartionen, aber auch im Sinne des Schachspiels um Subventionen, Marktanteile und z.B. dem Spekulationshandel an den Rohstoffbörsen. Für 2019 haben BUND, Böll-Stiftung und Le Monde wieder den Agraratlas und Konzernatlas (https://www.boell.de/de/konzernatlas) online aufgelegt. Zusammen mit dem „Fleischatlas“ ist das ein umfangreiches Fakt-Sheet. Mit diesem Hintergrund wird offenbar, dass Verbandsvertreter, Handel und Agrarpolitik an einer zielgerichteten Diskussion kein Interesse haben. In dieser Desinformation spielen Digitale Medien, aber auch die Nutzung digitaler Technologien eine große Rolle. Und es ist wie beim Schachspiel: Die überlebenden Steine sind nicht die Bauern.

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