Infrastruktur ("Wildwuchs") auch für Einzelne ohne Gruppe

Follow-up auf das Vernetzungstreffen: https://discourse.bits-und-baeume.org/t/erstes-vernetzungstreffen/878

In dem Treffen kam die Idee hoch für Bits und Bäume Interessent:innen Infrastruktur und Hilfestellung anzubieten. Alle Leser:innen sind eingeladen sich hier als Antwort diesem Thread zu melden, um an der Organisation und am Aufbau dieser Infrastruktur teilzunehmen.

Ja, hier Antwort.

Damit wir begrifflich nicht aneinander vorbeireden: es gibt da m. E. zwei getrennte Aspekte:

  1. Einzelne in dicht besiedelten Gebieten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz darauf in einem regional abgrenzbaren Gruppenzusammenhang zu aufgegangen sein werden.
  2. Einzelne in weniger dicht besiedelten Gebieten (wobei das echt von der Perspektive abhängt), welche selbst mittelfristig keine lokale Gruppe finden werden.

Aber für den Beginn ist es vmtl. erstmal sinnvoll, eine gemeinsame Anlaufstelle/Infrastruktur aufzubauen.

Mir ist noch eingefallen: zu 2. könnte man digitale Nomadö zählen. Damit wäre das Kriterium der Bevölkerungsdichte dann ganz hinfällig.

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Da ich bei BuB nicht 100% die aktuellen Diskussionen und Wünsche kenne, liege ich hier vielleicht auch etwas daneben, da ich nicht genau erkennen kann was mit Infrastruktur gemeint ist. Aber ich wollte trotzdem mal was dazu schreiben bevor es gar nicht angesprochen wird. Vielleicht hilft es ja allgemein in der Infrastruktur-Diskussion weiter.

Wie @blipp schon im Thread zum Vernetzungstreffen angesprochen hat, gibt es infra4future.de . Das wird von hackers against climate change betrieben. Wir sind inzwischen auch ein eingetragener Verein (bald hoffentlich gemeinnützig) mit Rechtsschutzversicherung und Rechtsberatung.
Wir haben recht viel Infrastruktur am laufen (von nextcloud über peertube bis workadventure) und auch Videostreaming-Erfahrung (beim rc3 hatten wir ne Stage).

Es wäre gut wenn wir (Klima-/Nachhaltigkeitsbewegung) den Infrastruktur-Wildwuchs in Grenzen halten, nicht weil selbst was machen und dezentrale Infrastruktur schlecht wäre, sondern weil Infrastruktur unglaublich viel Overhead hat (Maintenance…) was auch schnell dazu führen kann, dass irgendwann die Lust/Zeit weg ist und keine Nachfolger*in zu finden ist, eventuell weil sie schon ihr eigenes Ding machen.

Wäre es möglich ein Gruppen/Namen/Regionen-Übergreifendes Infra-Treffen zu machen? Bei uns gibt es immer am 2. und 4. Mittwoch im Monat um 22 Uhr über unserem Mumble Maintenance-Meetings. Das wäre ein Option die Infrastruktur bei uns in der Tiefe kennenzulernen. Ansonsten 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr hacc München auch im Mumble. Und am 10. und 25. eines Monats überregionales/internationale Treffen per jitsi. Oder einfach info@hacc.space oder sich bei infra4future.de anmelden und so mit uns in Kontakt kommen. Oder auch einfach hier :slight_smile: .

Was zur Zeit ein wichtiger Punkt bei uns ist, ist die Infrastruktur zu demokratisieren. Das passiert zur Zeit zum Beispiel dadurch das wir unsere Infrastruktur auf NixOS umziehen, wodurch der Server durch nix-file-commits bei uns im gitlab leicht oder besser transparent (nix ist erst mal nicht unbedingt leicht) erweitert werden können.

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Aus meinem Verständnis geht es hier mehr um die (auch nicht-technische) Infrastruktur für die, die was im Rahmen dieser Bewegung machen wollen an andere Bits & Bäumler:innen heran zu führen und teilhaben zu lassen. Ein Beispiel sind die Onboarding Treffen die wir im Rahmen der Communitytreffen jetzt monatlich machen. Da sich das eigentliche Thema aber noch spezifizieren lässt, bist du hier nicht falsch :slight_smile:

Sorry für die späte Antwort. Wenn ich das richtig verstanden habe ist der Post auch eher hier gut aufgehoben.

Aber natürlich braucht mensch fürs Onboarding und Co auch gute digitale Kommunikations-Infrastruktur (besonders in Corona-Zeiten…). :slight_smile:

Meine Idee für „Wildwuchs“ war größtenteils, dass es in größeren Städten wie z. B. Dresden Ortsgruppen gibt. Es gibt aber einen Haufen Städte, die nicht groß genug sind, dass sich da eine sinnvolle Ortsgruppe aufbauen lässt (oder auch Leute die Häufig umziehen und dann Schwierigkeiten haben, längere Zeit in der gleichen Gruppe aktiv sein zu können). Ich fände es schade, diesen Menschen den Zugang zur Bits-und-Bäume Community zu verwehren und mit eine Online-Gruppe die offen für alle ist, hätten alle die Möglichkeit sich zu vernetzen und bei BuB aktiv zu sein

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Unter dem folgenden Link könnt ihr euch eintragen, an welchem Tag ihr Zeit für ein Treffen hättet: https://nuudel.digitalcourage.de/WgKJrvnERKwZtmJz